Simufact.quickpost

   
   
   
   
   
   
   
 
   
   
   
   
   
Effiziente Simulationsauswertung

Bei modernen und leistungsstarken Simulationsprogrammen ist eine strukturierte und systematische Auswertung der oft umfangreichen Ergebnisdaten sehr aufwendig.
Besonders bei nichtlinearen Simulationen - wie z. B. der Umformsimulation- ist es wichtig, möglichst schnell den Bereich und den Zeitpunkt kritischer Zustandsgrößen (Spannungen, Dehnungen, Temperatur, etc.) zu erkennen. Bei komplexen Prozessen mit mehreren Kontaktkörpern (z.B. Werkzeugen) ist der Kraft- und Momentenverlauf wichtig und muss in der Ergebnisauswertung mit einem "Mausklick" überprüfbar sein.

Wenn mehrere Simulationsvarianten miteinander verglichen werden sollen, ist eine schnelle und effiziente Ergebnisauswertung sehr vorteilhaft.


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Simufact.quickpost ist dafür konzipiert, die routinemäßige Simulationsauswertung einfacher zu gestalten, damit ständig wiederkehrende Aufgaben schneller durchgeführt werden können. Der Einsatz dieses Moduls steigert die Funktionalität und die Produktivität eines Simulationsarbeitsplatzes deutlich.

Allgemeines

  • Simufact.quickpost wurde entwickelt, um das Handwerkszeug für eine schnelle Simulationsauswertung bereitzustellen.
  • Berücksichtigung aller berechneten Inkremente, nicht nur der in die Ergebnisdatei geschriebenen
  • simultane Auswertung verschiedener Ergebnisdateien zu Vergleichszwecken
  • vergleichende Auswertung verschiedener Simulationsläufe (Varianten) oder Lastfälle innerhalb eines Diagrammes
  • Parameter für X-Achse bei XY-Diagrammen: Inkrement, Weg, Zeit, Winkel
  • unterstützt Binär- und ASCII-Ergebnisdateien
  • direkte Interaktion mit Simufact.project
  • Skalieren von Achsen
  • interaktives Zoomen bei XY-Diagrammen
  • interaktive numerische Anzeige von Einzelwerten und Inkrementnummern in der Diagrammansicht (Fangfunktion für dichtesten Stützwert)
  • Export von Grafiken im PNG-Format
  • Export der aktiven DFO-Datei (Simufact.quickpost Datei) im Excel-Format
  • Export von Summenkurven in DFO-Datei
  • automatischer Start von Simufact.forming bzw. Mentat aus Simufact.quickpost heraus mit benutzerspezifischen Einstellungen über individuelle Startup-Procedure
  • unterstützt Quasi Static Lastfälle sowie vordefinierte Standardlastfälle (Umformmaschinen) in Simufact.forming
  • unterstützt MSC.Marc und Simufact.forming
  • Betriebssystem: Windows und Linux

Ergebnisübersicht

Nach der Durchführung einer umfangreichen Simulation bzw. Simulationsreihe ist es oft schwierig, im richtigen Inkrement an die richtige Stelle zu schauen. Simufact.quickpost hilft dabei, rasch einen straffen Überblick über wichtige Ergebnisgrößen zu bekommen.

  • Einscannen von Ergebnisdateien - Darstellung aller Inkremente mit sämtlichen Lastfallinformationen
  • Listenansicht mit kundenspezifischer Auswahl der dargestellten Simulationsgrößen (Min- Max-Werte)
  • Hauptspannungen werden aus dem Spannungstensor berechnet
  • Filter über Gesamtinkremente: nur Min- Max-Werte von gesamten Lastfällen werden angezeigt
  • Trigger-Möglichkeit für Auswertung von Min- Max-Werten
  • Ausgabe der Listen in Reportdatei (HTML)
  • Schreiben einer neuen Ergebnisdatei mit selektierten Inkrementen
  • beliebige Auswahl der zu exportierenden Inkremente und Lastfälle: Intervallselektion (von - bis), Einzelselektion
  • Editieren des Titels für einzelne Inkremente
  • Wechsel zwischen binär- und ASCII-Format möglich

Movie- und Bildgenerator

Das schnelle Erstellen von Movies und Bildern ist eine große Hilfe bei der Auswertung von Simulationsergebnissen.

  • automatisches Erzeugen von Bildfolgen (JPG, GIF)
  • automatische, einheitliche Einstellung der Bildansicht für die gesamte Bildfolge
  • Einstellungen werden gespeichert, damit beim Variantenvergleich einheitliche Darstellungen vorgenommen werden können
  • Benutzerinteraktion innerhalb einer Bildfolge möglich (z. B. zur Veränderung der Ansicht oder der Beleuchtung)
  • Movies können aus beliebigen Inkrementen zusammengesetzt werden ("Drehbuch": jedes n-te Inkrement, Ende, Beginn, Lastfall, Einzelinkremente - die Kriterien sind additiv)
  • Bildrate für Movies einstellbar
  • verschiedene Kommpressionsverfahren für Movies werden unterstützt
  • 3D-Movies aus axialsymmetrischen Simulationen können automatisch erzeugt werden (beliebige Rotation/ Drehung der einzelnen Kontaktkörper/ Werkzeuge)
  • Wahlweise werden AVI's oder Mentat-/ SuperForm-Animationsdateien erzeugt
  • Legende kann wahlweise ein- oder ausgeblendet werden
  • Legende fest eingestellt oder automatisch
  • Einstellungen können global oder Lastfall bezogen vorgenommen werden
  • Vorgabe einer definierten Auflösung für Bilder und AVI's

Kraft- und Momentenverläufe

Kraft- und Momentenverläufe sind elementare Parameter bei nichtlinearen Simulationen und bei der Bewertung von Fertigungsprozessen. Sie müssen dem Anwender unmittelbar zur Verfügung stehen.

  • Verfügbar über separate Datei, die während der Analyse angelegt wird - kein zeitaufwändiger History-Scan während des Postprocessings nötig
  • Darstellung der Absolutwerte von Kräften und Momenten (Koordinatensystem- unabhängige Vergleichbarkeit möglich)
  • Summieren von Einzelkräften und Einzelmomenten verschiedener Kontaktkörper (Werkzeuge) zu einer Gesamtkraft/ einem Gesamtmoment
  • Umrechnung von Kräften und Momenten aus Simulationen mit Symmetriebedingungen auf die gesamten, tatsächlichen Werte
  • Darstellung in unterschiedlichen Einheiten (z. B. N, kN, tonnen)
  • Transformation der Kraft- und Momentenverläufe auf einen gemeinsamen zeitlichen Endpunkt (wichtig bei der gemeinsamen Darstellung der Stufenkräfte eines mehrstufigen Umformprozesses in einer Transferpresse)
  • Integration von Kraft-Weg-Verläufen zur Ermittlung der aufgezehrten Prozessenergie/ Arbeit
  • nachträgliches Editieren von Kontaktkörper-Bezeichnungen
  • unterstützt bewegte und feststehende Kontaktkörper (Werkzeuge)
  • Export im Excel-Format
Min- Max-Verläufe

Wie effizient die Auswertung von Simulationsergebnissen ist, hängt davon ab, wie zügig kritische Parameter bei einer komplexen Berechnung analysiert werden können. Für den Anwender ist es wichtig zu erfahren, in welchem Inkrement und an welcher Stelle der Struktur die Prozessgröße einen bestimmten Wert erreicht.
  • Protokollierung von Extremalwerten (Maximal, Minimal) während der Simulation
  • Darstellung des Extremalwertverlaufes als X-Y Diagramm
  • beliebige Extremalwertverläufe in einem Diagramm darstellbar
  • einzelne Kurven (Ordinatenwerte) zu vergleichenden Darstellungszwecken skalierbar
  • Unterstützte Parameter: Spannungen, Dehnungen, Temperatur, Schädigungsvariable (weitere Größen auf Anfrage)