Auslegung der Schweißvorrichtung

Ihre Herausforderung

Das Worst-Case-Szenario bei der Auslegung einer Schweißanordnung ist eine Situation, wo sich nach Entwicklung und Herstellung der Einzelkomponenten und Spannvorrichtungen herausstellt, dass der Fügeprozess zu Verzügen und / oder Eigenspannungen in der Baugruppe führt, die außerhalb der Spezifikation liegen und nicht durch Änderung der Schweißfolge oder Schweißparameter korrigiert werden können. Dann wird entweder ein komplettes Redesign nötig, oder hoher Aufwand in der Produktion, um die geforderte Qualität zu erreichen.

Unsere Lösung

Schon während der Entwicklungphase können Sie schnell abschätzen, welchen Einfluss ein Schweißprozess auf die endgültige Produktqualität hat. Simufact Welding bietet verschiedene Möglichkeiten zur Modellvereinfachung, die zu sehr kurzen Rechenzeiten führen. So lässt sich eine schnelle Abschätzung der Verzüge schon im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess durchführen – die Auslegung kann mit geringem Aufwand optimiert werden, noch bevor das erste Werkstück hergestellt wird. Dieser Ansatz ist bekannt als „Predictive Design Approach”.

Zwar verlangt dieser Ansatz Simulationsgrundkenntnisse von den Konstrukteuren und Designern, aber der Nutzen überzeugt: Es ist viel weniger nachträglicher Korrekturaufwand aufgrund von unerwünschten Einflüssen der Fertigung auf die finale Produktqualität nötig.

Der Predictive Design Approach reduziert den Aufwand
Der Predictive Design Approach reduziert den Aufwand

Frei nach: Schumacher, A., Hierold, R., Binde, P.: Finite-Element-Berechnung am Konstruktionsarbeitsplatz – Konzept und Realisierung. Konstruktion (2002) 11/12. S. 71‑76