Auslegung des Schweißprozesses

Das Bild zeigt einen Widerstandspunktschweißprozess: zwei Blechstrukturen eines Radhauses werden durch 5 Schweißpunkte verbunden. Ergebnisgröße ist die Spitzentemperatur.
Das Bild zeigt einen Widerstandspunktschweißprozess: zwei Blechstrukturen eines Radhauses werden durch 5 Schweißpunkte verbunden. Ergebnisgröße ist die Spitzentemperatur.

Für eine gegebene Schweißvorrichtung gibt es immer noch zahlreiche Prozessparameter, die die finale Produktqualität nach dem Schweißen beeinflussen.

Wenn der Schweißprozess definiert ist, einschließlich der geplanten Schweißfolge sowie Spannen und Ausspannen, kann Simufact Welding die nach dem Schweißen erwarteten Verzüge, Spannungen und Materialeigenschaften berechnen. Zudem ermöglicht die Software, die Auswirkungen von Heftnähten auf die zu erwartende Spaltbildung während und nach dem Schweißen abzuschätzen. Besonders die Berechnung der Eigenspannungen und Materialeigenschaften ist ein großer Vorteil der Simulation, denn dies sind Ergebniswerte, die an den echten Werkstücken schwierig zu messen sind.

Der Prozess selbst (z.B. die Schweißfolge) lässt sich im Modell leicht ändern, um schnell seinen Einfluss auf Verzüge und Eigenschaften der Schweißbaugruppe zu untersuchen. Ebenso können Position, aufgebrachte Kräfte und Ausspannzeiten variiert werden, um den Einfluss der Spannvorrichtungen auf die Endergebnisse zu berechnen.

Der Gesamtnutzen liegt im virtuellen Ausprobieren verschiedener Prozesseinstellungen und der Einschätzung, wie sie sich auf die finale Produktqualität auswirken – ohne zeit- und kostenaufwendige Realversuche durchführen zu müssen.