Simufact Forming 15 Was ist neu

Simufact Forming 15 Neuerungen

Induktive Erwärmprozesse auslegen und optimieren

Abb. Induktive Erwärmprozesse auslegen und optimieren
Induktive Erwärmprozesse auslegen und optimieren

Ab sofort können Anwender induktive Erwärmprozesse und anschließende Härteprozesse in Simufact Forming 15 auslegen und optimieren.

Besonders bei der Auslegung kann Simufact Forming den Anwendern helfen einen detaillierten Einblick in einen induktiven Erwärmungsvorgang zu erhalten und sowohl Fehler beziehungsweise unerwünschte Effekte zu beseitigen als auch Optimierungen vorzunehmen. Beispielsweise beim Auslegen des Spulendesigns, dem Herzstück der induktiven Erwärmung, kann Simufact Forming 15 durch Darstellung der komplexen physikalischen Zusammenhänge den Anwender unterstützen.

Über die erweiterte JMatPro-Schnittstelle importieren die Anwender die notwendigen elektromagnetischen Werkstoffeigenschaften.

Einsatzhärten erweitert das Modul Heat Treatment

Abb. Einsatzhärten erweitert das Modul Heat Treatment
Einsatzhärten erweitert das Modul Heat Treatment

Simufact Forming Version 15 erweitert die Funktionen im Bereich der Simulation von Wärmebehandlungsprozessen dahingehend, um die beim Einsatzhärten genutzten thermochemischen Effekte praxisgerecht zu nutzen.

Mit der neuen Version lassen sich die einstellende Kohlenstoffverteilung berechnen, die während des Aufkohlens unterhalb der Oberfläche des Bauteils entsteht und ermöglicht den Einfluss dieses Kohlenstoffprofils auf das Umwandlungsverhalten beim Abkühlen zu berücksichtigen. Mit dieser Funktion ist der Anwender in der Lage auf Basis der Simulation Aussagen über zu erwartende Einsatzhärtetiefen, Verzüge und Eigenspannungen zu treffen.

Kontaktpositionierer vereinfacht Positionierung der Werkstücke

Abb. Kontaktpositionierer vereinfacht Positionierung der Werkstücke
Kontaktpositionierer vereinfacht Positionierung der Werkstücke

Der neu implementierte Kontaktpositionierer und die deutlich verbesserten Positionierungsmöglichkeiten vereinfachen das Ausrichten des Werkstücks und der Werkzeuge in der Softwarelösung. Individuell und einfach platzieren Anwender die jeweiligen Komponenten in der Software und sparen auf diese Weise Zeit beim Modellaufbau ein.

Query Results machen die Auswertung der Simulationsergebnisse intuitiver und effizienter

Abb. Query Results machen die Auswertung der Simulationsergebnisse intuitiver und effizienter Mit
Query Results machen die Auswertung der Simulationsergebnisse intuitiver und effizienter Mit

Mit der Query-Results-Funktion (Abfragen von Werten) kann der Anwender punktuell Ergebnisgrößen erfassen und bestimmen. Dabei reicht ein Klick auf einen Punkt im Werkstück oder auch im Werkzeug. Automatisch öffnet die Simulationssoftware ein Dialogfenster mit Ergebnissen, die übersichtlich in einer Tabelle aufbereitet sind.  Durch den CSV-Dateienexport ist die Excel-Anbindung gegeben, um dann beispielsweise über die grafische Aufbereitung mit der Auswertung der Ergebnisse fortzufahren.

Simulation und Referenzmodell vergleichen

Mit dem neu implementierten Benutzerkoordinatensystem können Benutzer ihr simuliertes Bauteil mit dem Zieldesign oder mit 3D-Messdaten als Referenzmodell vergleichen. Dafür importieren sie ihre Messdaten aus der Messtechniksoftware oder dem CAD-System in die Benutzeroberfläche in Simufact Forming 15 und vergleichen dort das simulierte Werkstück mit dem Zieldesign.

Abb. Simulation und Referenzmodell vergleichen
Simulation und Referenzmodell vergleichen

Automatisierte Funktion zur Faltenerkennung

Abb. Automatisierte Funktion zur Faltenerkennung
Automatisierte Funktion zur Faltenerkennung

Für Anwender aus dem Bereich der Warmumformung stellt Simufact Forming 15 eine weitere automatisierte Funktion zur Faltenerkennung zur Verfügung, die das Erkennen von Falten deutlich vereinfacht. Während des Simulationsprozesses setzt die Software an Bereichen mit möglichen Falten Marker. Vorteil hierbei ist, dass bereits während der Analyse mögliche Falten erkannt werden können.

Automatisches Vermessen von Punktschweißverbindungen

Das automatische Vermessen der Schweißlinse ermöglicht eine schnelle und übersichtliche Auswertung von Widerstandspunktschweißverbindungen. Hierbei werden fügetechnisch relevante Kennwerte wie z.B. die Schweißlinsengeometrie vermessen. Diese Funktion erlaubt die Qualitätskriterien dieser Fügeverbindung
schnell und einfach zu überprüfen.

Abb. Automatisches Vermessen von Punktschweißverbindungen
Automatisches Vermessen von Punktschweißverbindungen

Prozesskette: Schnittstelle zwischen Gieß- und Umformsimulation

Eine weitere Neuerung stellt die Schnittstelle zur Gießsimulationssoftware Magmasoft 5.4 (MAGMA) dar, die ergänzend zur bereits bestehenden ProCAST-Schnittstelle den Gedanken der Prozesskette zwischen Gieß- und Umformsimulation weiter vorantreibt. Über die Importschnittstellen lassen sich Ergebnisse aus der Gießsimulation in Simufact Forming 15 importieren und für nachfolgende Umformprozesse verwenden.

Abb. Prozesskette: Schnittstelle zwischen Gieß- und Umformsimulation
Prozesskette: Schnittstelle zwischen Gieß- und Umformsimulation

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Markus Merten

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