Neuheiten in Simufact Additive 3.1

Überblick

Allgemeiner Überblick zu den wichtigsten Top Neuerungen

Top-Neuerungen in Simufact Additive 3.1

Orientierungsassistent ermittelt die beste Bauteilausrichtung

Der neue Orientierungsassistent unterstützt den Benutzer beim Modellaufbau. Diese neue Funktion bietet einen beeindruckenden Blick auf die Bauteilausrichtung, die darüber hinaus die Ergebnisauswertung intuitiver und einfacher macht.

Der Orientierungsassistent basiert auf fünf Kriterien, die untereinander ausgeglichen sind:

  • Support Bereich
  • Support Volumen
  • Projektionsfläche
  • Bauweise
  • Lokale Minima

Benutzer bestimmen die beste Bauteilausrichtung, indem sie ein oder mehrere Kriterien auswählen, die für ihren Prozess am besten geeignet ist. Der Assistent zeigt die Ergebnisse für die Komponentenausrichtung in Form einer Kugel an. Die farbige Darstellung (grün bis rot) zeigt dem Benutzer, wie gut oder schlecht die Komponentenausrichtung innerhalb der ausgewählten Kriterien ist. Durch Klicken auf die Kugel wird das Teil automatisch in die entsprechende Bauteilausrichtung gedreht. Diese interaktive und intuitive Handhabung ermöglicht dem Benutzer eine Vorschau auf die Bauteilausrichtung. Es ist auch möglich, diese Funktionalität mit mehreren Teilen zu verwenden, aber dafür muss der der Benutzer jedes einzelne Teil anpassen.

Automatische Verzugskompensation

Die automatische Verzugskompensation vereinfacht und beschleunigt die Verzugskompensation des Bauteils, wodurch der Benutzer Zeit einspart. Bevor der Anwender mit der automatischen Verzugskompensation beginnen kann, muss er zwei Dinge im Vorfeld festlegen:

  • Er muss die Funktion auswählen und
  • den Toleranzbereich für die Abweichung festlegen

Sobald diese beiden Schritte erledigt sind, berechnet die Software auf Basis der „Best-Fit-Methode“ die Abweichung zum ursprünglichen Bauteil. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Nach circa drei bis fünf Iterationsschritten erhält der Benutzer eine Geometrie, die die niedrigste Abweichung zwischen dem ursprünglichen Bauteil und dem Referenzteil aufzeigt.

Während die Software die Abweichung berechnet, kann der Anwender weiterhin in der Software an anderen Simulationsmodellen arbeiten.

Ohne den Simulationsabgleich müssten Anwender zeit- und geldintensive Versuche durchführen.

Fertigungsprobleme identifizieren

Diese neu implementierte Funktion basiert auf drei Methoden, die den Benutzer während der Ergebnisauswertung unterstützt. Es hilft dem Benutzer kritische Bereiche im Bauteil zu identifizieren.

  • Kontakt zwischen Pulverauftragsarm und Bauteil (recoater contact): Der Benutzer erfährt, wie wahrscheinlich ein Kontakt zwischen dem Pulverauftragsarm und dem Bauteil ist.
  • Mögliches Bauteilversagen (possible part failure): Mittels eines Ampelsystems wird dem Anwender die Wahrscheinlichkeit aufgezeigt, dass das Bauteil während des Drucken reißt.
  • Möglicher Pulverschichtversatz (layer offset intensity): Während des Druckvorgangs kann es passieren, dass ein Pulverschichtversatz auftritt. Diese kleine Veränderung des Pulverbetts kann zu Oberflächenfehlern im Bauteil führen ("Shrink lines"). Mit dieser Funktion kann der Anwender bereits vor dem Druck die kritischen Bereiche im Bauteil identifizieren und optimieren.
Fertigungsprobleme identifizieren in Simufact Additive 3.1, hier: "Shrink lines"
Fertigungsprobleme identifizieren in Simufact Additive 3.1, hier: "Shrink lines"

Partikelrückverfolgung zum Erstellen von Verlaufsdiagrammen und erweiterten Pfaddiagrammen

Die Partikelverfolgung zum Erstellen von Verlaufsdiagrammen und erweiterten Pfaddiagrammen ermöglicht dem Benutzer im Zeitverlauf Materialeigenschaften und Materialzustände in den verschiedenen Schichten eines gedruckten Bauteils zu identifizieren. Durch das schichtweise Auftragen des Pulverbettes können sich aufgrund von Wärmeeinflüssen des Lasers Veränderungen in den darunterliegenden Schichten ergeben. Diese können nun mit der Partikelverfolgung visualisiert werden. Darüber hinaus steht eine Pfaddiagrammfunktion zur Verfügung mit welcher der Benutzer Ergebnisse nicht über die Zeit, sondern über die Entfernung zwischen den Partikeln darstellen kann.

Partikelrückverfolgung zum Erstellen von Verlaufsdiagrammen und erweiterten Pfaddiagrammen
Partikelrückverfolgung zum Erstellen von Verlaufsdiagrammen und erweiterten Pfaddiagrammen

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