Top Neuheiten in Simufact Additive 4

Überblick

Simufact Additive 4 - was ist neu?

Top Neuheiten in Simufact Additive 4

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit durch Automatisierungs- und Assistenzfunktion

Simufact Additive verfügt über eine Workflow-orientierte Benutzeroberfläche, die von unseren Kunden als beste ihrer Klasse bezeichnet wird. Weitere neue implementierte Funktionen setzen den benutzerfreundlichen Ansatz in Simufact Additive 4 fort und führen den Benutzer effizient durch den Simulationsprozess. Hierbei unterstützen Automatisierungs- und Assistenzfunktionen den Anwender:

- Automatisierte Verzugskompensation

- Automatisierte Stützstrukturoptimierung

- Best-Fit-Methode für den Vergleich von Simulation- und Referenzmodellen

- Orientierungsassistent für die Bauteilausrichtung

Abb Orientierungsassistent zur automatischen Bauteilausrichtung
Orientierungsassistent zur automatischen Bauteilausrichtung

Automatische Verzugskompensation

Der Verzug aufgrund von thermischen Effekten stellt die größte Herausforderung im Bereich der additiven Fertigung dar. Während frühere Versionen den Verzug zunächst nur ermitteln konnten, nutzt Simufact Additive 4 eine leistungsfähige, automatische Kompensation, um einen solchen Verzug zu verringern. Dieser Vorgang erfolgt iterativ bis der Verzug die geforderte geometrische Toleranz erfüllt. Diese nützliche und hilfreiche Funktionalität geht einher mit der automatischen Stützstrukturgenerierung.

Abb Automatische Verzugskompensation mit mehren Iterationsschritten
Automatische Verzugskompensation mit mehren Iterationsschritten

Optimierte Stützstrukturen als Schlüssel des produktiven 3D-Drucks

Eine weitere Herausforderung der additiven Fertigung ist ein adäquates Stützstrukturkonzept hinsichtlich Design, Position und Quantität zu generieren. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Produktivität und die Effizienz des gesamten Prozesses. Die neuste Version verfügt daher über eine automatisierte Supportoptimierungsfunktion, die automatisch den optimalen Aufbau für die Supportstrukturen festlegt. Das Ergebnis kann nicht nur genutzt werden, um virtuelle Tests innerhalb der Software basierend auf Simufact-Stützstrukturen durchzuführen, sondern der Anwender hat mit der neuen Version auch die Möglichkeit Stützstrukturen auf Basis der Materialise Technologie zu erstellen.  Schließlich kann der Anwender die gewonnen Ergebnisse aus der Simulation an externe Softwarelösungen von Drittanbietern, z.B. Materialise Magics, Renishaws QuantAM oder Build-Vorbereitungssoftware anderer 3D-Drucker, übertragen.  

Abb Stützstrukturen generiert mit Materialise-Technologie
Stützstrukturen generiert mit Materialise-Technologie

Physikalische Effekte erzielen ein besseres Qualitätsergebnis

Komplexe physikalische Randbedingungen beschreiben reale 3D-Druckprozesse:  Normalerweise wird nicht nur ein Bauteil gedruckt, sondern mehrere Bauteile im Bauraum platziert („Nesting“). Durch das Nesting entsteht eine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Bauteilen. Mit Simufact Additive Version 4 erreicht die Software das nächste Level in Bezug auf Genauigkeit und realistischer Modellierung.

Eine weitere wichtige Funktionalität ist die Definition von örtlich abhängigen Parametern (inherent strains), die die Genauigkeit erhöhen. Basierend auf einem neuen, flexiblen und leistungsfähigen Konzept der Datenkalibrierung lassen sich inhärente Dehnungsparameter erfassen. Vordefinierte oder benutzerdefinierte Cantilever, die an beliebigen Stellen im Bauraum modelliert werden, stellen projektspezifische Simulationsparameter bereit, sodass jedes Projekt an die individuelle Simulationsumgebung angepasst werden kann. 

Abb Definition örtlich abhängiger Prozessparameter (inherent strains)
Definition örtlich abhängiger Prozessparameter (inherent strains)

AM-Prozesskette: Verbesserte Interoperabilität

Der maximale Nutzen einer Fertigungsprozesssimulation kann mit der nachfolgenden Analyse des hergestellten Teils erreicht werden, zum Beispiel indem eine Struktur- oder Lebensdauer-Simulation des gedruckten Bauteils durchgeführt wird. Die Qualität dieser sogenannten Teilleistungsanalyse hängt naturgemäß vom physikalischen Status unmittelbar nach dem Fertigungsprozess ab. Simufact Additive ist jetzt in der Lage sich mit Software von Drittanbietern zu verbinden, um das Bauteil mit seinen in der Fertigungshistorie aufgeprägten Eigenschaften über eine flexible Universaldatei von der Prozesssimulation in die Welt der Strukturanalyse zu übertragen.

Seit der ersten Generation tauscht Simufact über das Interoperabilitätskonzept Daten mit proprietärer Software wie Renishaws QuantAM und anderen Build-Vorbereitungssoftware, zum Beispiel Materialise Magics aus. Mit dem überarbeitetem Interoperabilitätskonzept können Simufact Additive 4 Benutzer jetzt auch Daten an weitere Simulationstools senden.

Abb AM-Prozesskette: Verbesserte Interoperabilität
AM-Prozesskette: Verbesserte Interoperabilität

Verbesserte und individualisierte Kalibrierungsoptionen

Eine korrekte Kalibrierung ist unerlässlich, um genaue Ergebnisse der Simulation zu erhalten. Alle wichtigen Daten und Details für eine einfache und schnelle Kalibrierung, unabhängig ob mechanisch, thermo-mechanisch oder thermisch, sind bereits in der grafischen Benutzeroberfläche (GUI) vordefiniert. Dies umfasst unter anderem auch die einzelne Cantilever-Geometrie, einheitliche und isotrope inhärente Eigendehnungen, den Messpunkt sowie die Abtrennphase. Ab jetzt können die Benutzer diese Kalibrierungsparameter ihren Anforderungen anpassen. Zusätzlich können sie ihre Geometrie hinsichtlich der räumlich abhängigen Prozessparameter kalibrieren. Die benutzerdefinierte Kalibrierung ermöglicht auch das Importieren von benutzerdefinierten Geometrien und das Einbeziehen der Basisplatte während der Kalibrierung.

Abb Benutzerdefinierte Kalibrierungsgeometrien
Benutzerdefinierte Kalibrierungsgeometrien

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